Bei der Weinlagerung gibt es tatsächlich einige Punkte, auf die man achten sollte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Durch eine falsche Lagerung könnte der Geschmack des Weines sich verändern, die Qualität beeinträchtigt werden oder im schlimmsten Fall sogar ganz verderben.
Bei zu trockener Luft könnte der Korken austrocknen und für das Eindringen von zu viel Luft sorgen. Bei zu feuchter Luft wiederum, könnten die Korken anfangen zu schimmeln. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50 und 80% liegen.

Der Wein liebt die Ruhe.
Daher sollten die Weinflaschen, wenn sie über einen längeren Zeitraum gelagert werden, eher liegen. Auf dieser Weise bleibt der Korken feucht um vermeidet somit das Austrocknen der Korken und eine eventuelle Oxidation.

Das was für die Olivenölflaschen gilt, greifft auch für den Wein: Lichtquellen vermeiden!
Bei zu viel Licht (und somit Wärme) „altert“, im negativen Sinne, der Wein schneller und kann schal werden. Auch in diesem Fall könnte der Geschmack des edlen Tropfen sich ungewollt verändern.

Wärme vermeiden bedeutet allerdings auch „gut“ kühlen.
Am Besten man lagert die Weine in einem Weinklimaschrank, in dem die Kühltemperatur stets konstant ist und im besten Falle auch über mehrere Klimazonen für verschiedene Weinarten verfügt.

Weine sind kleine Divas und sehr empfindlich. Sie wollen gehegt und gepflegt werden: nicht zu warm, nicht zu kühl, nicht zu trocken und nicht zu feucht.
Die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 10-15° C. Alte Gewölbekeller sind dafür prädestiniert. Hier herrscht eine leichte Grundfeuchte.

Sollte man wegen der Lagerung etwas unsicher sein – mittlerweile finden sich auf vielen Rücken-Etiketten Angaben zur Lagerfähigkeit der Weine.
Ist die Verunsicherung immer noch vorhanden, sollte der Wein am besten zeitnah mit Freunden in einer geselligen Runde gut temperiert genossen werden.