DOP steht für: Denominazione di origine protetta.

Dieses Zeichen ist ein Siegel für Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung, es entspricht dem französischen AOC, im EG-Recht der geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.).

Im Bereich der Weinvermarktung hat das DOP-Siegel seit 2009 die beiden Appellationen DOC und DOCG offiziell abgelöst.
Diese bisherigen Qualitätsstufen dürfen aber nach wie vor verwendet werden, da sie Bestandsschutz haben – mit den DOP-Qualitäten als Spitze.

Geburtsort und Ursprung dieser Appellationen ist Frankreich. Auch wenn man diese Bezeichnungen in der Regel aus der Weinwelt kennt, so nehmen die Anfänge zum Schutz des Blauschimmelkäse Roquefort im 15. Jahrhundert ihren Lauf. Der Käse wurde nach seinem Ursprungsort benannt. Mit der Zeit galt nur der Roquefort aus diesem Ort als das „Original“.

So verhält es sich mit all den anderen Lebensmittelspezialitäten die Ihre Herkunft bereits im Namen enthalten: Pesto Ligure, Nocciole Piemontese, Prosciutto di Parma, San Daniele Schinken, Parmiggiano Reggiano.

DOP und IGP schützen die jeweiligen Produkte vor Nachahmung innerhalb der Europäischen Union, wie auch die Produkte anderer europäischer Länder mit entsprechender Kennzeichnung in Italien nicht nachgeahmt werden können.

Es ist ein Qualitätszeichen, das die Bezeichnung des Produkts rechtlich schützt und wird jenen (landwirtschafllichen) Nahrungsmitteln verliehen, deren ureigener Qualitätscharakter wesentlich und ausschließlich von dem Gebiet, in welchem sie produziert werden, abhängt.
Die geografische Lage mit den natürlichen Faktoren, wie z.B. Klima und Bodenbeschaffenheit und den menschliche Faktoren wie z.B. Know-How, Tradition und Handwerk ergeben im Zusammenspiel bei der Herstellung ein einzigartiges, unnachahmliches, regionales Produkt, wie es außerhalb des Gebietes nicht erzeugt werden kann.

Um das Kennzeichen DOP zu erhalten, müssen alle Phasen der Herstellung, der Verarbeitung und Veredelung in dem betreffenden Gebiet stattfinden.